Home Nach oben Inhalt Impressum

alte News

 

 

Nach oben

"alte News" ??? Was soll das denn heißen ?

In der Rubrik "Neues in meiner Sammlung" führe ich mitunter Stücke vor, die noch nicht an anderer Stelle auf meinen Seiten einen Platz gefunden haben. Diese alten Meldungen möchte ich jedoch erhalten und speichere sie hier zwischen.

Neu in meiner Sammlung (März 2017)

Die Marken der Dauerserien sind milliardenfach im Umlauf. Dennoch üben gerade diese Art Marken auf den Sammler einen besonderen Reiz aus. Dabei werden gerne Besonderheiten dokumentiert, die nicht häufig zu finden sind. Der hier gezeigte Brief weißt gleich mehrere Besonderheiten auf: Die Versendungsart "Postzustellungsauftrag" kommt nicht häufig vor. Sie stellte bis vor einiger Zeit hohe Frankaturen dar, wie 11,- DM in dem gezeigten Beleg. Weiterhin handelt es sich um eine reine Mehrfachfrankatur des 220 Pf-Wertes der Dauerserie "Sehenswürdigkeiten".

Ich versuche zurzeit Mehrfachfrankaturen aller Wertstufen dieser Dauerserie zusammen zu tragen, was sich als wirkliche Herausforderung erwiesen hat, aber umso mehr Spaß macht.

Neu in meiner Sammlung (Oktober 2016)

Briefe mit Sondermarken der Bundesrepublik Deutschland sind Postalltag. Doch wenn höhere Nennwerte verwendet werden und diese auch noch mehrfach, entstehen Belege, die selten zu finden sind.

Das Einschreiben per Rückschein aus 1996 ist portogerecht frankiert mit 8,- DM (Standardbrief 1,-DM + Einschreiben 3,50 + Rückschein 3,50). Einen solchen Beleg nehme ich gern in meine Sammlung auf.

Neu in meiner Sammlung (August 2016)

Die Ausgabe der Bizone zur Exportmesse Hannover habe ich hier bereits vorgestellt. Hier nun eine Ergänzung in Form eines Briefes.

Die Verwendung der Einzelmarken auf Brief sammle ich nicht gezielt. Wenn mir jedoch ein schönes Stück unterkommt, wie diese Mehrfachfrankatur mit Notopfermarke Berlin, dann nehme ich sie gerne in meine Sammlung auf.

Neu in meiner Sammlung (Juli 2016)

Als Mitglied der AGF habe ich in der AGF-Rundschau 155 einen Artikel zur Typisierung von Internetmarken veröffentlicht. Das Exemplar der Rundschau wurde frankiert mit einer besonderen Internetmarke versendet. Der Umschlag fand sogleich Eingang in meine Sammlung.

Das Motiv der Internetmarke ist das Logo der AGF. Selbst erstellte Motive dürfen eigentlich nicht verwendet werden, doch werden sie in der Regel geduldet. Der Typ der Internetmarke ist ein 2a-BÜ in der Portostufe zu 1,00 Euro. Weitere Details zu den Typen finden Sie hier

Neu in meiner Sammlung (Juni 2016)

Eine nicht alltägliche Versendungsart ist der Postzustellungsauftrag. Er dient der förmlichen Zustellung von Schreiben und die Verwendung muss seitens der Post genehmigt sein. Postzustellungsaufträge konnten auch gebündelt versendet werden.

Ein solcher Brief über 2 Postzustellungsaufträge kostete 2001 2x das Porto zu 11,- also 22,- DM. Auf diese Weise sind Briefe mit sehr hohen Frankaturen möglich, wie dieses, wie ich finde, sehr schöne Beispiel einer Mehrfachfranktur der Marke zu 440 Pfennig zeigt.

 

Neu in meiner Sammlung (März 2016)

Internetmarken sind Wertzeichen, die es seit 2008 in Deutschland gibt. Eine Internetmarke kann mit oder ohne Motiv erstellt werden. Zurzeit stehen in der eFiliale der Post 344 verschiedene Motive in 19 Kategorien zur Verfügung. Motive und Kategorien wurden so gewählt, dass der Kunde ein für seinen Versendungs-Anlass passendes Motiv finden kann. Dies wird besonders oft bei Grüßen und Glückwünschen und auch von Kleinunternehmen mit Motiven aus der Kategorie "Berufe und Branchen" angewendet.

Ein solcher Brief ist, wie ich finde, besonders schön, wenn ein Bezug zwischen Versender und dem Motiv erkennbar ist, wie in diesem Beispiel:

 

Neu in meiner Sammlung (Januar 2016)

Internetmarken sind Wertzeichen, die es seit 2008 in Deutschland gibt. Eine Internetmarke kann mit oder ohne Motiv erstellt werden. Zurzeit stehen in der eFiliale der Post 344 verschiedene Motive zur Verfügung. In der Vergangenheit gab es einige Motive, die nur zeitweise zur Verfügung standen.

<Bild>

Dieses "Sylvestermotiv" dürfte nur kurzzeitig verfügbar gewesen sein, denn es beinhaltet die Begrüßung des neuen Jahres. Bekannte Druckmonate sind 12/2008 und 01/2009.

Interessant ist auch die Portostufe in Höhe von 0,25 Euro, was dem Entgelt für Infopost Standard entspricht. Diese Versendungsform konnte ab Juli 2010 nicht mehr mit Internetmarken freigemacht werden.

Neu in meiner Sammlung (Oktober 2015)

Die "Marke individuell" ist eine Briefmarkenvariante, die es in Deutschland seit 2009 gibt und auf Bestellung von Geschäfts- oder Privatkunden im Auftrag hergestellt wird. Da sie auf Bestellung hergestellt werden gibt es mittlerweile vermutlich Tausende Varianten, die meisten jedoch in kleinsten Auflagen.

Für die eigene Sammlung können verschiedenen Kriterien heran gezogen werden, wie zum Beispiel die Inschriften unterhalb des Motivs, die eine zeitliche Einordnung der Ausgaben erlauben.

Dieser Brief ist mit einer Marke aus einer sogenannten Portocard frei gemacht. 

Ich sammle Marken individuell nur auf Briefen, gruppiert nach der Inschrift und in unterschiedlichen Portostufen.

Neu in meiner Sammlung (September 2015)

Plusbriefe sind Ganzsachen, d.h. Umschläge mit eingedruckten Wertzeichen. Sie werden millionenfach im täglichen Postverkehr verwendet und ich sammle die Briefe nach deren Gebrauch sozusagen "aus dem Papierkorb". Der hier gezeigte Umschlag erschien 2010 mit dem Nennwert von 55ct für einen Standardbrief (MiNr.: USo 200 B/II).

Der Umschlag konnte natürlich, entsprechend auffrankiert, auch nach den Portoerhöhungen von 2013 (58ct) und 2014 (60ct) weiter verwendet werden. Dazu wurden Ergänzungsmarken zu 3 bzw. 2 ct. ausgegeben. Dieser Umschlag wurde mit der 3ct-Marke auffrankiert, die ungewöhnlicherweise auf die eingedruckte Marke geklebt ist, dennoch wurde ein Nachentgelt von 53 ct erhoben und in der üblichen blauen Farbe auf dem Umschlag vermerkt. Denn tatsächlich wurde der Umschlag 2014 verwendet, als 60ct zu entrichten waren und somit noch 2 ct. fehlten. Daraus berechnet sich auch das Nachentgelt: nämlich "fehlendes Entgelt" = 2 ct. + 51 ct. Nachentgelt.

Ein Beleg, der, wie ich finde, sehr schön Postalltag und Zeitgeschichte dokumentiert.

Neu in meiner Sammlung (Juli 2015)

Während des Drucks von Briefmarken werden vor dem eigentlichen Druck zunächst Andruckbögen hergestellt und verteilt. Sie dienen einer Überprüfung und letzten Beurteilung. Werden die Andrucke genehmigt, dann kann der Druck beginnen. 2002 erschien eine Marke zum 100. Geburtstag von H. von Dohnanyi. Der Andruck wurde abgelehnt aufgrund einer unerwünschten Rottönung des Porträts. In der Überarbeitung wurde außerdem Position und Größe der Jahreszahl "2002" auf der Marke geändert. 

Ca. 320 Kleinbögen aus dem Andruck gelangten versehentlich zusammen mit dem eigentlichen Druck an die Postschalter.

Das mir vorliegende Stück auf einem Briefstück wurde 2003 zusammen anderen Marken für eine normale Frankatur verwendet. Im Vergleich rechts daneben die endgültige Ausgabe der Marke.

Neu in meiner Sammlung (Juni 2015)

Zur Exportmesse in Hannover erschien in der Bizone am 22. April 1949 ein Satz, bestehend aus den drei Werten zu 10, 20 und 30 Pf. Die Marken wurden außerdem noch als Block verausgabt. Den Block gibt es in mehreren Farbvarianten, von denen ich jetzt den Block 1b in meiner Sammlung habe.

    

Die b-Farbe ist die seltenste Variante und auf der 30-Pf-Marke ist die Farbe rückseitig vom Bundesprüfer vermerkt.

Offensichtlich gab es mehrere Nachprüfungen, wie aus den mehrfachen Stempeln ersichtlich ist. Details zu den farblichen Unterschieden sind auf der Seite zur Exportmesse beschrieben.

Neu in meiner Sammlung (Februar 2015)

Die Freimarkenserie "Unfallverhütung" aus den 1970er Jahren dürfte den meisten Sammlern bekannt sein, denn die Marken sind in 100-Millionen-Auflagen gedruckt und verwendet worden. Diese Serie wurde für die Bestückung von Markenspendern an den Postschaltern in Rollen hergestellt. Zu Abrechnungszwecken wurden Rollenmarken rückseitig nummeriert. Das besondere bei dieser Serie war, dass die Zählnummern in mehreren unterschiedlichen Farben aufgedruckt wurden. Es gibt Zählnummern in den Farben Schwarz, Rot, Grün, Blau und Blaugrün. Die vorgestellte Marke habe ich aus einer Kiloware und die Nummer ist blau. Besonders gesucht ist diese Marke mit blaugrüner Nummer.

  

Marken dieser Serie mit Zählnummern in allen Farben zusammen zu tragen ist eine echte Aufgabe, vor allem bei gestempelten Marken aus dem Postverkehr, denn es bedarf schon etwas Aufwand, Glück und Geschick die Marke sauber vom Papier zu lösen ohne dass die Nummer beschädigt wird oder die Marke andere Schäden, wie z.B. Verfärbungen, davon trägt.

Neu in meiner Sammlung (Januar 2015)

Nach der Währungsreform im Juni 1948 war die Ausgabe neuer Postwertzeichen dringend erforderlich. In Berlin wurden dazu die Marken der zweiten Kontrollratsausgabe mit einem schwarzen Aufdruck BERLIN versehen. Anfang 1949 erfolgte eine 2. Ausgabe, dieses mal mit rotem Aufdruck BERLIN. Bei dem Aufdruck gab es eine Reihe von Plattenfehlern, von denen ich einen hier präsentiere.

 

Der Buchstabe "E" von "BERLIN" zeigt einen verlängerten oberen Balken. Im Michel ist diese Ausgabe mit der Nr. 22 II katalogisiert.

Erst die Rotaufdruckmarken passen in meine Sammlung. Die Ausgabe mit dem Schwarzaufdruck verlor ihre Gültigkeit am 31.3.1949, also noch vor Gründung der Bundesrepublik Deutschland.

Neu in meiner Sammlung (Dezember 2014)

Unter der Alliierten Besetzung 1945 wurde die französische Zone postalisch in drei Gebiete aufgeteilt (Baden, Rheinland-Pfalz und Württemberg-Hohenzollern). In der französischen Zone Baden erschien im Juni 1949 eine Sondermarke zum Europäischen Ingenieur-Kongress. Zu dieser Marke gab es im August eine zweite Auflage. Diese MiNr. 46II ist in guter gestempelter Erhaltung sehr gesucht und nun Teil meiner Sammlung.

Die Unterscheidung der Typen I und II gelingt am besten im Vergleich, denn die Unterschiede sind nicht so prägnant, als dass man sie gleich auf dem ersten Blick erkennen würde. So ist in der II. Auflage die obere Schleife des "B" von "BADEN" weiter als die in der I. Auflage; die Umrandungslinie der Marke wird mit feinen Zickzacklinien beschrieben gegenüber einem glatten Strich; die Inschriften als "fein" gegenüber "dick" und die Schatten im Bild als "heller" gegenüber "dunkel".

Neu in meiner Sammlung (April 2014)

Unter der Alliierten Besetzung 1945 wurde die französische Zone postalisch in drei Gebiete aufgeteilt (Baden, Rheinland-Pfalz und Württemberg-Hohenzollern). In allen drei Gebieten erschienen die Freimarkenserien "Persönlichkeiten und Ansichten" jeweils in drei Ausgaben. Darüber hinaus gibt es von den einzelnen Marken Varianten auf unterschiedlichem Papier, Farben und Drucktypen sowie zahlreiche Abarten. Ich habe hier ein waagerechtes Paar aus der 3. Serie aus Württemberg-Hohenzollern und zwar die MiNr. 35. 

Die beiden Marken sind unterschiedliche Typen. Die hauptsächlichen Unterscheidungsmerkmale können an dem Sockel des Brunnen gefunden werden, der auf dem Bild durch einen roten Kreis gekennzeichnet ist. Bei den abgebildeten Marken handelt es sich:

Links um die Type VIII: Sockelkante rechts offen, oberer Anteil mehr senkr. und länger gezeichnet
Rechts um die Type IX: kurzer kräftiger Schrägstrich in der Mitte der rechten Sockelkante

Das ist auf der Abbildung gut zu erkennen. Von der Marke gibt es noch zwei weitere Typen (VI und VII).

Für meine Sammlung wichtig ist das Stempeldatum 11.12.49, mit dem dokumentiert ist, dass die Marken auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland verwendet wurden.

Neu in meiner Sammlung (März 2014)

Die Freimarkenserie "Heinemann" steht für die 70er Jahre. Auch zu dieser Serie erscheinen Ganzsachen (Postkarten mit eingedruckten Wertzeichen). Neben den Ganzsachen ohne Zudrucken wurden so genannte Bildpostkarten ausgegeben. Wer alle unterschiedlichen Bildpostkarten sammeln möchte kommt ganz schnell auf viele Hundert Karten. Im Falle der "Heinemannkarten" gar auf 269, die in 2 Serien erschienen.

Ich beschränke mich auf die einzelnen Auflagen. Bei der ersten Serie mit der MiNr. P 109 erschienen 3 Auflagen. Die abgebildete Karte entstammt der 1. Auflage (MiNr. P 109/01). 

Neu in meiner Sammlung (Februar 2014)

Die Freimarkenserie "Berliner Bauten" prägte die frühen 50er Jahre im Berliner Postverkehr. An anderer Stelle wird ausführlich über die Serie und ihren Stellenwert in meiner Sammlung berichtet. Trotz millionenfacher Verwendung sind größere Einheiten dieser Marken nicht so häufig zu finden. Gerade die Einheiten sind aber besonders interessant, weil in den Bögen die Marken in 10er Blöcken (2x5) jeweils individuelle Merkmale aufweisen. Über diese primären Plattenmerkmale wird ebenfalls ausführlich berichtet.

Die Marken der hier abgebildeten Einheit sind nicht alle perfekt, aber ich hoffte, dass die mir noch fehlende Marke mit dem PM 9 dabei wäre. Die Prüfung ergab jedoch, dass kein entsprechendes Stück dabei ist. Vielmehr sind die primären Merkmale in dieser Einheit:

PM 4 PM 3 PM 4
PM 6 PM 5 PM 6
PM 8 PM 7 PM 8

Neu in meiner Sammlung (Januar 2014)

Die Freimarkenserie "Bundespräsident Gustav Heinemann" prägte die Postsendungen der 1970er Jahre. Den "Heinemann" sah man überall in der Bundesrepublik, aber auch in Berlin. Die Berliner Marken waren leicht am Zudruck "Berlin" rechts an den Marken zu erkennen. Das Motiv wurde auch für Ganzsachen verwendet. Eine besondere Art von Ganzsachen sind die sogenannten Antwortkarten. Diese bestehen aus zwei zusammenhängenden Karten (Frage- und Antwortteil) bei denen der ursprüngliche Versender die Karte mit dem Antwortteil versendet und der Adressat konnte dann den Antwortteil zur Antwort verwenden.

Die hier abgebildete Karte wurde nicht in Berlin, sondern im Bundesgebiet verwendet. Eine Besonderheit dieser Karte ist außerdem, dass die Portostufe 25 Pf nur eine kurze Zeit gültig war, nämlich vom 1.9.71 bis zum 30.6.72. Eine portogerechte Verwendung dieser Karte für den vorgesehenen Zweck (Fernverkehr Inland) ist nicht so häufig zu finden.

Neu in meiner Sammlung (November 2013)

Auf einer Auktion erwarb ich vor kurzem ein Los, dass ich hier vorstellen möchte. Es ist ein Los, das sehr viel zu sagen hat und zudem Geheimnisse barg:


Ein etwas schäbiger Brief, werden viele sagen.
Stimmt! Es ist ein schäbiger Brief, frankiert mit 2x Bund MiNr. 117 und einem waagerechten Paar frz. Zone Rheinland Pfalz MiNr. 32b Type II sowie einer "verdorbenen" Notopfer Berlin Marke, die ich nicht weiter bestimmt habe.

Warum ist der Brief so schäbig? Dies ist den Umständen der damaligen Zeit und der Sparsamkeit des Versenders geschuldet. Der Briefumschlag ist nämlich erneut verwendet worden. Er wurde mit einer Postkarte überklebt, die vermutlich auch zum 2. mal verwendet wurde. Man erkennt gut, dass oben rechts unter der Notopfermarke einmal ein Marke geklebt hat. Es ist zu vermuten, dass die Postkarte aus der gleichen Korrespondenz stammt und so Adressat und Absender nicht erneuert werden mussten. Eine genauere Untersuchung zeigt, dass der Briefumschlag vormals als Drucksache verwendet wurde und mit einer 4 Pf-Marke aus der Bautenserie frankiert war. Auf dieser Abbildung kann man nur links das "Dr" von "Drucksache" erkennen, aber vor einer Lampe kann man auch gut alles weitere erkennen.

Der Brief sagt auch etwas über die Beteiligten der Korrespondenz aus: Ein Herr aus einer Hopfenhandlung schreibt dem Brauereidirektor a.D. Die Herren verband neben dem früheren Geschäft wohl auch das gemeinsame Hobby, nämlich die Philatelie. Das schließe ich aus der Frankatur und etwas, zu dem ich später noch komme.
Ebenfalls nett finde ich die Telefonnummer des Absenders: die funktioniert auch heute noch

Der Brief ist im Absendeort Georgensgmünd abgestempelt. Dabei wurde die eigentliche Frankatur übersehen. Doch in München wurden die Marken am 19.12.49 nachträglich entwertet; nur wenige Tage nach dem Ausgabetag der verwendeten Wohlfahrtsmarke. 

Persönlich finde ich die Mischfrankatur von Bundmarken mit Marken der frz. Zone sehr ansprechend. Die Marken der französischen Zone konnten ab dem 3.10.1949 im gesamten Bundesgebiet verwendet werden. Natürlich passt die Mischfrankatur sehr gut in meine spezielle Bund-Sammlung.

So weit so schön!
Überrascht war ich, als ich in den Brief schaute, denn er enthielt ein paar Briefmarken! Das war dem Verkäufer sicher entgangen, denn neben ein paar Marken, die gleich in meinen Papierkorb wanderten waren da noch zwei Stücke, die ich erst einmal mit einem Wasserbad aufarbeiten musste, aber die auch einen Platz in meiner Sammlung finden. Zunächst einmal dieses Stück hier:

Ein schön gestempelter 4er-Block der Rheinland Pfalz 34 I, gestempelt am 12.12.49 in Georgensgmünd.
Okay, das ist nichts besonderes. Das andere Stück aber schon:

Eine Bund 114, mit sehr schönem Vollstempel vom 19.11.49, ebenfalls aus Georgensgmünd. Dann sah ich noch genauer hin und entdeckte, dass hier gar ein Plattenfehler vorliegt, der aber aufgrund des Stempels schwer erkennbar ist. Es ist die 114 II: weißer Strich unter "P" von "POST". Das Mikroskop und der Vergleich mit einer eindeutigen 114 II gaben mir Gewissheit. Auf dem Scan leider nicht erkennbar finde ich außerdem am rechten Rand (neben dem Markenbild) in Höhe des unteren Bereichs der Wertziffer kleine rote Striche. Die sind aber sehr schwach und ich bezweifele, dass hier gar die 114 III vorliegt. Allerdings habe ich kein Vergleichsstück einer 114 III. 
Der Inhalt ist natürlich reines Glück, aber der Brief an sich war mir schon die 8,- Euro wert, die ich darauf geboten hatte.

Neu in meiner Sammlung (Oktober 2013)

Aerogramme oder auch Luftpostfaltbriefe sind Faltblätter, die (innen) beschrieben und dann zu einem "Brief" gefaltet und zugeklebt werden. Das Papier ist sehr dünn und daher wiegen sie nur wenige Gramm. Der Hintergrund ist Luftfracht vom Gewicht her möglichst klein zu halten. Belohnt werden die Versender durch günstigere Tarife. 

Wenn gleichzeitig das Wertzeichen eingedruckt ist, dann liegt eine Ganzsache vor. Solche Ganzsachen wurden in den Anfangsjahren auch in der Bundesrepublik Deutschland ausgegeben.

Der hier vorgestellte Beleg stammt aus Äthiopien und wurde seinerzeit in die DDR versendet. In meine Sammlung passt er aufgrund des Stempeldatums: Am 12.12. gestempelte Belege kommen in meine Geburtstagssammlung.

Neu in meiner Sammlung (Mai 2013)

Jugendmarken sind Zuschlagsmarken, die seit vielen Jahren erscheinen. Hier habe ich die Einzelmarken aus der Blockausgabe (Block 71) vom 14.6.2007 "175. Geburtstag von Wilhelm Busch".

Besonders schön ist hier, dass die Marken vier unterschiedliche Vollstempel bayrischer Poststellen aufweisen, von denen eine gar am Ersttag gestempelt ist. Stempel aus dem Postalltag stammen normalerweise aus Briefzentren, was ich für meine Sammlung auch vollkommen in Ordnung finde. Wenn diese Marken auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von Sammlern zur Stempelung vorgelegt wurden, so finde ich den Satz in der hier gezeigten Form einfach schön.

Neu in meiner Sammlung (März 2013)

Zu der 1961 erschienenen Dauerserie Bedeutende Deutsche berichtete ich an dieser Stelle schon einmal. Die Werte zu 5, 10, 15 und 20 Pfennig wurden auch in Form von Markenheftchen ausgegeben. Für die Heftchen wurden so genannte Heftchenblätter hergestellt. Komplett erhaltene Heftchenblätter mit Rand sind gestempelt sehr gesucht. Daher freue ich mich nun zwei dieser Heftchenblätter in meiner Sammlung zu haben.

Bei der Herstellung wurden die Heftchenblätter aus den Markenheftchenbogen heraus geschnitten, weshalb es zu der teils flachen Zähnung gekommen ist. Was bei den Einzelmarken ein Mangel ist, ist hier normale Qualität. 

Neu in meiner Sammlung (Februar 2013)

In den Ländern der französischen Besatzungszonen erschienen Anfang 1949 Marken mit sehr hohen Zuschlägen. Die Zuschläge betrugen 200% des Frankaturwertes und das nicht lange nach der Währungsreform, also zu einer Zeit als allgemein die Kassen knapp waren. Zudem wurden die Marken auch noch in Blockform mit einem weiteren Aufschlag verkauft. Kein Wunder also, dass diese Stücke keine hohe Verkaufsauflage erreichten und in vielen Alben fehlen. Nun habe ich die Badener Ausgabe in Spitzenqualität für meine Sammlung

Natürlich achte ich darauf, dass die Marken nicht vor dem 23.5.1949 gestempelt sind, entsprechend der Beschreibung meiner Bundsammlung.

Die abgebildeten Marken waren bis zum 15.9.1949 gültig und wurden an eben diesem Tag gestempelt.

Neu in meiner Sammlung (Januar 2013)

Im Dezember 2012 war wieder ein "Jahrhundertstempel" möglich, nämlich der 12.12.12. Dies wird von Sammlern vielfältig genutzt für schöne Belege, die diesen Stempel tragen.

Die Marke mit der MiNr. 2693 stammt aus dem Jahr 2008 und soll noch 2 Plattenfehler tragen (2+4). Das kann ich zurzeit nicht überprüfen, weil mir eine entsprechende Dokumentation nicht zur Verfügung steht. Vielleicht reiht sie sich einmal in meine Plattenfehlerübersicht ein.

Für mich hat das Datum eine besondere Bedeutung, denn Marken und Belege, die am 12.12. gestempelt sind passen in meine Geburtstagssammlung

Neu in meiner Sammlung (Dezember 2012)

Moderne Raritäten äußern sich häufig im Detail. Die 1989 erschienene Inlands-Postkarte mit Antwortteil (MiNr. P 143) gibt es beispielsweise in zwei Varianten. Bei P 143 I befindet sich an der Bugkante außen ein Scherensymbol in dem in der Abbildung eingekreisten Bereich. Dieses Scherensymbol ist normalerweise nur innen in der Karte angebracht und hier wurde recht spät auch bemerkt, dass dieses Symbol an der Außenseite überflüssig ist. Es wurde daher entfernt, wodurch die die Variante P 143 II entstand.

 

Im Detail ist schwach die Trennlinie erkennbar. Sie geht aufgrund des weg retuschierten Scherensymbols nicht bis an den Rand der Karte.

Karten ohne dem Scherensymbol sind sehr selten. Man kann daher davon ausgehen, dass die Retusche erst spät vorgenommen wurde.

Neu in meiner Sammlung (November 2012)

Die Berliner Bauten habe ich an anderer Stelle schon ausführlich beschrieben. Erst später stellte ich fest, dass ich von dem Wert zu 1 DM (MiNr. 57) nur die Farben a (oliv) und b (hellgelbgrün, stark fluoreszierend) besaß. Jetzt habe ich auch die Farbe c (hellgelbgrün, schwach fluoreszierend) in meiner Sammlung.

Die Farbe lässt sich allein ohne Vergleichsstücke nicht eindeutig erkennen. Unter einer Fluoreszenzlampe im Vergleich zur b-Farbe aber schon.

Neu in meiner Sammlung (Dezember 2011)

1961 erschien in der Bundesrepublik die Dauerserie Bedeutende Deutsche. Über die Serie wurde damals viel diskutiert, fanden sie einige Zeitgenossen doch ziemlich hässlich. Philatelistisch interessanter war da schon, dass einzelne Werte sowohl auf weißem (x) als auch auf fluoreszierendem (y) Papier gedruckt wurden. Die Papiervariante in Kombination mit weiteren Besonderheiten macht selbst eine Marke, die milliardenfach existiert, zu einem begehrten Sammlerstück.

Von der 15 Pfennigmarke wurden nur 2,4% auf weißem Papier gedruckt. Sauber gezähnt, als waagerechtes Paar vom Unterrand und mit einem sauberen Stempel gibt es sicher nicht sehr viele Stücke.

Neu in meiner Sammlung (März 2011)

Anfang der 60er Jahre wurde in der Bundesrepublik die Postautomation voran getrieben. Postwertzeichen sollen automatisch durch Beimischung von Fluoreszenzfarbstoffen erkannt werden. Dies erfolgte auch bei den Ganzsachen der Serie Heuss-Medaillon. Die Auslandskarte gab es in zwei Varianten: mit breitem (15x22 mm) und mit schmalem (4x22 mm)  Fluoreszenz-Beidruck:

Jetzt habe ich die MiNr. P 44 I (breiter Fluoreszenz-Beidruck) in meiner Sammlung. Diese Stücke sind extrem selten. Deshalb habe ich eine blanko Karte, die nicht echt gelaufen ist, akzeptiert. Ansonsten bevorzuge ich Ganzsachen, die sich auch wirklich auf dem Postweg befunden haben und verwendet wurden (also Text enthalten).

Neu in meiner Sammlung (Januar 2011)

Der neue Michel Südasien-Katalog war für mich der Anlass mich endlich wieder mit meiner Indiensammlung zu beschäftigen. Ich kümmerte mich hauptsächlich um aktuelle Ausgaben aus 2010. Hier sind zwei Blockausgaben zu den Commonwealth Games und zum Childrens Day:

Leider habe ich auch feststellen müssen, dass sich das moderne Indien hin zu einem philatelistischen Raubstaat entwickelt hat. Marken erscheinen quasi ausschließlich für den Sammler und allein in den Jahren von 2007-2010 sind knapp 50 Blocks erschienen. Deshalb kann ich das moderne Indien leider kaum noch als Sammelgebiet empfehlen. Ich selbst werde mich jetzt auf Neuheiten verzichten und mich mit dem Schließen von Lücken der vergangenen Jahre beschäftigen.

Neu in meiner Sammlung (Oktober 2010)

Heute stelle ich Ihnen zwei Marken aus der Dauerserie Sehenswürdigkeiten (SWK) vor, die auf den ersten Blick ganz gewöhnlich erscheinen. 

Die meisten Sammler haben diese Rollenmarken in ihrer Sammlung. Die Stücke sind, für Rollenmarken, ordentlich gezähnt und tragen gute Vollstempel. Daher mag es verwundern, dass sie "Neu in meiner Sammlung" sind. Das besondere dieser beiden Stücke ist ihre Rückseite:

Sie tragen Zählnummern. Solch eine Nummer trägt jede 5. Marke und bei gebrauchten Marken ist es nicht ganz einfach die Marke vom Papier zu lösen und dabei die Zählnummer zu erhalten. Deshalb sind sie in guter Qualität durchaus gesucht.

Die Zählnummern gibt es zudem in 2 Varianten, nämlich die hier gezeigten senkrechten Nummern und waagerechte Nummern, wie in diesem Beispiel:

Die waagerechten Nummern sind die althergebrachte Variante. Sie werden für die Dauerserie SWK im Michel mit R I bezeichnet. Die mit Tintenstrahldruckern aufgebrachten senkrechten Nummern haben die Bezeichnung R II. Ich habe erst spät angefangen nach diesen Unterschieden Ausschau zu halten, weshalb ich dort nach wie vor Lücken in meiner Sammlung habe (s. Fehlliste).

Neu in meiner Sammlung (Mai 2010)

Schön finde ich diese Berliner Ganzsache aus dem Jahr 1982 aus der Serie Burgen & Schlösser aufgrund ihrer Verwendungshistorie. Es ist eine Antwortkarte. Postkarten mit Antwortkarten wurden zusammenhängend gedruckt. Die Verwendung einer solchen Ganzsache ist wie folgt geplant: Der so genannte Frageteil der Ganzsache wird an einen Adressaten geschickt. Mit der anhängenden Antwortkarte kann der Adressat sogleich eine Antwort senden. Er muss sich nicht die Mühe machen eine Karte zu besorgen oder Porto zu bezahlen. Die Karte konnte abgeschnitten werden, wie in diesem Beispiel, oder zusammen mit dem Frageteil zurück gesendet werden. 

Häufig wurden die Frage- bzw- Antwortteile auch unabhängig voneinander verwendet, wie es vermutlich auch bei dieser Karte der Fall war. Sie wurde 1985 verwendet und war adressiert an das unter Philatelisten bekannte Unternehmen Felzmann in Düsseldorf. Die Karte wurde mit einer Nachgebühr belegt, denn zum regulären Postkartenporto in dieser Gebührenperiode fehlten 20 Pfennig. Die verwendete Karte war nämlich für den Ortsverkehr (in Berlin) vorgesehen, wobei das Porto 40 Pfennig betragen hätte.

Offensichtlich war die Firma Felzmann nicht bereit die Nachgebühr zu bezahlen, wie der Stempel "Zurück Wegen Nachgebühr Annahme verweigert" recht eindeutig belegt.

 

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an:   
Stand: 19. August 2017